Die schönsten Wandgestaltungen für das Wohnzimmer – eine Ideensammlung

Die richtige Wandfarbe verleiht einem Wohnzimmer erst seinen unverwechselbaren Charakter. Ohne sie spiegelt der Raum, der vorwiegend zum Wohlfühlen und Entspannen gedacht ist, lediglich eine neutrale und nichtssagende Anordnung von Wänden wider. Das Dekorieren mit Farben sollte jedoch nicht unüberlegt erfolgen und schon gar keinem x-beliebigem beziehungsweise gar keinem System folgen. Vielmehr gilt es, harmonische Zusammenstellungen zu kreieren und dem Raum auf diese Art und Weise seinen persönlichen Stempel aufzudrücken. Wie dies beispielsweise wunderbar realisierbar ist, zeigen die folgenden Dekorations- und Wandfarben-Ideen.

Der individuelle Geschmack genießt die oberste Priorität

Die Farben für das Wohnzimmer sollten sich selbstverständlich in erster Linie nach den eigenen Vorlieben und Wünschen richten, denn was bringt es, wenn der Raum zwar nach topaktuellen Design-Trends gestaltet ist, man selber die Farbgebung allerdings gar nicht mag. Unter diesen Voraussetzungen kann einfach kein Wohlfühlambiente aufkommen. Die Devise lautet also: „Erlaubt ist, was gefällt!“. Trotzdem ist darauf zu achten, dass die farbliche Harmonie nicht zu kurz kommt. Das gilt nicht nur in Hinsicht auf die richtige Wandfarbe, sondern gleichermaßen auf deren Balance mit dem Design der Einrichtungsstücke.

Warme oder kalte Farben? Das ist hier die Frage

Diese Fragestellung ist pauschal nicht so einfach zu beantworten, denn sie beruht nicht nur auf persönliche Vorlieben, sondern gleichermaßen auf die Intention hinsichtlich der Farbwirkung. Versprühen warme Farben, wie etwa diverse Erd-, Beige-, Creme- oder Apricot-Töne, in aller Regel Gemütlich- und Behaglichkeit, so schaffen kalte Farben, wie beispielsweise Grau, Weiß oder Hellblau viel Frische und eine gewisse Geradlinigkeit. Insbesondere die Grautöne zählen zu den absoluten Trendfarben. Sie verleihen dem Wohnzimmer ein modernes Ambiente, welches von Minimalismus geprägt ist. Untermalt wird dieser Stil durch passende Akzente in Schwarz oder mit der Hilfe von metallischen Nuancen.

Natürlich lassen sich warme und kalte Farben für das Wohnzimmer auch wunderbar miteinander kombinieren und zwar indem man Creme- oder Schokoladentöne mit frischen Pointierungen bereichert. Manchmal genügt es schon, wenn diese in Form eines dünnen Rands oder in zarten Mustern eingearbeitet werden. Das Flair eines grau bestimmten Wohnzimmers mit warmen Beeren-Nuancen aufzulockern, gehört ebenfalls zu den gelungenen Wandfarben-Ideen. All denjenigen, die es knallig und auffällig mögen, ist zu raten, dass eine Dekoration mit entsprechenden Farben gut durchdacht sein sollte, denn es besteht die Gefahr, dass man sich an einer derartigen Gestaltung des Wohnzimmers schnell satt sieht.

Auch die Raumgröße und die Lichtverhältnisse sind entscheidend

Grundsätzlich gilt, dass dunkle Farbtöne einen ohnehin schon kleinen Raum optisch noch winziger wirken lassen. Helle Farben lösen genau das Gegenteil aus. Beim Dekorieren mit Farben ist stets Rücksicht auf diesen Fakt zu nehmen. Nur so wird vermieden, dass die Wände einerseits erdrückend erscheinen und andererseits ein verlorenes Gefühl in ihnen herrscht. In Wohnzimmern mit geringer Grundfläche oder mit Dachschräge gehen die Farbtipps aus diesem Grund eher in die Richtung hellerer Farbtöne, wie zum Beispiel Hellgrau, Gelb oder Hellgrün. Geräumige Zimmer erlauben hingegen eine Dekoration in dunkleren Colorationen, wie Braun, Blau, Anthrazit oder satten Beeren-Tönen. Ähnlich verhält es sich mit den gegebenen Lichtverhältnissen: Lässt das Wohnzimmer viel Sonne herein, schafft das einen tollen Kontrast mit einer dunklen Wandgestaltung. Kann das Zimmer allerdings nicht auf natürliche Art und Weise erhellt werden, sind unterstützende Töne an den Wänden, wie zum Beispiel Gelb oder Hellblau eine hilfreiche Unterstützung.

Kontraste oder harmonische Verbindungen mit dem passenden Mobiliar schaffen

Passend ausgewählte Einrichtungsgegenstände können das Farbkonzept im Wohnzimmer formschön untermalen und sogar komplettieren. Aus diesem Grund sollten auch in puncto Regelsystem und Co. entsprechende Farbtipps beherzigt werden. Ein modernes Design erreicht man beispielsweise durch die Kombination von Möbeln aus hellem Holz, die idealerweise noch über eine weiße Hochglanzfront verfügen, und einer grauen Gestaltung der Wand. Die Farbzusammenstellung verstärkt den geradlinigen Stil und spendiert dem Raum optisch ein wenig mehr Größe.

Einen ähnlichen Effekt erzielt man mit einem weißen Ledersofa vor einer grauen Wand. Für die Auflockerung des linearen Gesamtbildes sorgen flauschig weiche und farblich passende Teppiche. Wer ein rundum rustikales Ambiente bevorzugt, der wählt am besten dunkle Naturfarben für die Wände und bleibt auch in puncto Möbeldesign so naturverbunden wie möglich. Regalsysteme im Look von unbehandeltem Holz sowie kernige Ledersofas und eine urige Holzdecke oder Dielenfußböden verwandeln das Wohnzimmer im Handumdrehen zu einem behaglichen Wohlfühlort. Als gewisses Extra fungieren farblich abgestimmte oder kontrastreiche Accessoires, zum Beispiel in Form von Kissen, Pflanzen oder Bilderrahmen.

 

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