So kreiert man den perfekten Meditations-Ort im Eigenheim

Die Räume in unseren Häusern werden durch die Aktivitäten definiert, die für uns wichtig sind. Wir haben Bereiche zum Essen, Schlafen, Spielen, Kochen und sogar für Schönheitsrituale. Wie wäre es, einen spezifischen Ort für Entspannung zu haben, um einfach nur zu sein? Wenn wir jeden Tag etwas Zeit in der Stille verbringen, können wir üben, uns bewusst mit uns zu befassen. Dies ermöglicht es, den ganzen Tag über ein Bewusstsein für unsere Aktivitäten zu schaffen. Unsere formalen Meditationssitzungen​ sind die Workouts, die es uns ermöglichen, unsere Wahrnehmung zu kultivieren und letztendlich in unserem eigenen Leben ruhiger und organisierter zu sein.

Falls du schon länger meditierst, weißt du bereits, dass die Meditationszeit eine der wenigen Momente während des Tages ist, an denen man zur Abwechslung nichts tun muss. Es ist gut zu beachten, dass ein Meditationsbereich nicht zwingend erforderlich ist, um zu meditieren. Man kann theoretisch überall meditieren -​ in einem Garten, bei der Arbeit, in der Badewanne oder sogar am Flughafen. Ein spezieller Bereich zuhause ist aber ohne Zweifel der idealste aller Orte. Nachfolgend findest du hilfreiche Inspiration, wie man einen Meditationsraum gestalten kann, egal wie viel Platz und Budget zur Verfügung stehen.

Den genauen Zweck des Raumes festlegen

Frage dich als Erstes: Wird es ein rein privater Ort für die Meditation oder ein gemeinsamer Raum, der zu bestimmten Zeiten auch für andere Zwecke verwendet wird? Möchtest du meditieren, um ein ruhiges Gefühl Zuhause zu schaffen oder um innere Ruhe und Klarheit zu suchen? Mit der Bestimmung des Zwecks fällt es einfacher, herauszufinden wo der Raum angelegt werden sollte und wie abgeschirmt er sein muss.

Das richtige Umfeld wählen

Wenn man das Glück hat, ein Zimmer zu besitzen, das üppigen grünen Bäumen, beruhigendem blauem Wasser oder einem wunderschönen Blumengarten zugewandt ist, könnte es nicht besser sein. Man kann diesen Raum bereits als Schlafzimmer oder zu anderen Zwecken nutzen, aber wenn man bedenkt, dass er sich in einer idyllischen Umgebung befindet, kann man bestimmt eine kleine Ecke in diesem Raum für die Meditation reservieren. Falls keine so vortrefflichen Umstände gegeben sind, kann man selbstverständlich auch jeden anderen Raum auswählen und ästhetisch​ dekorieren, um eine Natur-ähnliche​ Umgebung oder etwas anderes zu schaffen, wo man sich wohlfühlt.

Die Dekoration auswählen

Nachdem der Raum festgelegt wurde, geht es nun daran, die passende Dekoration auszusuchen. Es wird allgemein empfohlen, einen minimalistischen Ansatz für die Dekoration eines Meditationsbereichs zu wählen, um Ablenkungen zu vermeiden. Trotzdem sollte man den Bereich nicht komplett leer lassen, denn ein gewisser Wohlfühlfaktor ist wichtig. Sehr gut geeignet sind Accessoires wie Bilder, Kerzen, Blumen und gemütliche Decken. Je nach Tageszeit der üblichen Meditation sollte man auch an die Lichtverhältnisse denken und eine angenehme Beleuchtung installieren. Sehr schön ist auch, wenn man spezielle Dinge auswählt, die von besonderer Bedeutung sind, damit sich dieser Bereich noch mehr von den anderen zuhause abhebt.

Welche Farben sind für einen Meditationsbereich geeignet?

Pastelltöne wirken beruhigender als dunkle oder grelle Farben. Man kann einen Raum mit weißen oder hellen Wänden wählen, die beim Entspannen helfen. Wahlweise gibt es auch viele schöne Tapeten, die einen ähnlichen beruhigenden Effekt erzielen können. Ebenso dürfen die Vorhänge für die Fenster aus pastellfarbenem Stoff sein, der dem Raum mehr Licht, Tiefe und Wärme verleiht.​

Spezielle Meditations-Helfer

Man braucht außer dem Körper und einem ruhigen Atem nichts zum Meditieren. Jedoch gibt es gewisse Gegenstände, die sich als sehr Hilfsreich erwiesen haben. Dazu gehören bequeme Meditationskissen und Klangschalen. Einige Leute entscheiden sich auch für einen „Altar“ oder einen Tisch, vielleicht mit einem schönen Schal dekoriert. Es ist außerdem​ hilfreich, einen Schwerpunkt zu haben, auf den man die Aufmerksamkeit richten kann, dies kann zum Beispiel eine Statue, eine Kerze oder ein Kunstwerk sein.

Eine weitere bewährte Zutat sind Duftessenzen. Hier gibt es eine unendliche Auswahl an Gerüchen, bestimmt ist für jeden etwas Passendes dabei. Ob es sich um aromatische Räucherstäbchen oder Essenzöle handelt, du hast die Wahl. Viele Leute nutzen den Duft bewusst während des Meditierens, andere bereiten zuerst alles vor und wollen einen schon wohlriechenden Raum betreten, um sogleich in Stimmung versetzt zu werden.

Feste Regeln setzen

Wie und wann man seine Meditation abhält, spielt absolut keine Rolle. Allerdings ist es von Vorteil, wenn die Räumlichkeiten mit gewissen Grundregeln verknüpft werden. Der Bereich sollte fix mit Stille verbunden werden, mit einer besonderen Zeit für sich selbst oder Familienmitgliedern, die konzentriert einer Arbeit nachgehen wollen. Es bewirkt wahre Wunder, wenn man den Meditationsbereich allgemein nur für stille Dinge verwendet, es sollte ein bewusster Rückzugsort im Eigenheim sein.

 

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