So wird das Zuhause tierfreundlich und bleibt dabei trotzdem stilvoll

Haustiere werden oft als Teil der Familie betrachtet, daher ist es nicht verwunderlich, dass viele Tierhalter bei der Renovierung des Heims die Bedürfnisse ihrer Haustiere berücksichtigen möchten. Zu den wichtigsten Elementen zählen der Bau eines Zauns, das Hinzufügen einer speziellen Tür oder die Verlegung eines besonders haltbaren Bodens. Während Zäune und tiergerechte Türen die häufigsten Renovierungsarbeiten im Zusammenhang mit Haustieren darstellen, gibt es aber noch viele andere Renovierungsideen. Wenn man beim Umbau oder bei der Landschaftsgestaltung an die pelzigen Familienmitglieder denkt, können stilvolle Räume entstehen, wo sich die Haustiere genauso wohlfühlen wie die Menschen. Nachfolgend findest Du Ideen und Inspirationen, die einfach umzusetzen​ sind und trotzdem einen großen Nutzeffekt bieten.

Eine haustierfreundliche Küche

Wenn man mit dem Gedanken spielt, die Küche tierfreundlich zu gestalten, denkt man wahrscheinlich als Erstes an die Grundeinrichtung, wie Arbeitsplatten, Schränke und Geräte. Besonders wichtig, aber trotzdem gerne übersehen, sind spezielle Stauräume, eingebaute Haustiertore und hübsche Fütterungsstationen.

Fütterungsbereich

Ein eingebauter Bereich für Fressnäpfe sorgt dafür, dass die Küche immer ordentlich aussieht. Als Bonus verhindert diese Option, dass man über Schüsseln stolpert und vielleicht sogar Lebensmittel verschüttet. Es ist sogar möglich, in diesem Bereich einen Wasserhahn in Bodennähe zu installieren, um das Nachfüllen von Wasserschalen zu vereinfachen.

Aufbewahrungsbereich

Hunde- und Katzenfuttersäcke passen wahrscheinlich nicht zum vorhandenen Küchendekor. Wenn man neue Küchenschränke installiert, sollte eine tiefe Schublade in der Nähe der Fressnäpfe platziert werden, um sie zur ordentlichen Aufbewahrung von Tiernahrung zu verwenden. Dies erleichtert den Alltag und bietet eine optimale Übersicht.

Spezielle Türen

Manchmal möchte man die Haustiere nicht in der Küche haben, denn es kann gut sein, dass während dem Kochen Stolpergefahr herrscht oder die Vierbeiner sich allzu gerne im Räubern von frisch zubereiteten Gerichten oder herumliegenden Leckereien versuchen. Viele Tierhalter verwenden Babygitter, um ihre flauschigen Lieblinge von Orten fernzuhalten, an denen sie eigentlich nicht sein sollten. Besonders praktisch ist ein Schwingtor oder eine halbhohe Tür. Diese können Haustiere aus der Küche fernhalten, wenn man kocht, ohne dass Sie sich dabei ausgeschlossen fühlen.

Haustierfreundliche Badezimmerideen

Viele Leute stellen Hundewaschbereiche oder Katzentoiletten im Badezimmer auf. Wenn man nicht den Luxus eines eigenen Waschraums oder eines Bereiches im Garten hat, dann ist dies bestimmt die hygienischste Lösung. Falls du gerade eine Renovierung planst, dann achte besonders auf folgende Punkte, denn diese werden euren Alltag enorm erleichtern:

Badestation

Ersetze eine alte Badewanne durch eine ebenerdige Dusche, um das Ein- und Aussteigen eines größeren Hundes zu erleichtern. Oder erwäge eine offene Dusche ohne Türen, damit du genügend Platz zum Waschen und Pflegen des Haustieres hast. Eine weitere hilfreiche Option ist es, einen Handbrausekopf näher am Boden zu installieren. Dies erleichtert das Baden von Hunden, wenn man schlammige Pfoten ausspülen muss. Die Installation eines etwas größeren Abflusses ist ebenfalls eine gute Idee, damit er nicht mit Tierhaaren verstopft wird.

Katzentoilette

Das Badezimmer ist ein großartiger Ort, um die Katzentoilette aufzubewahren, aber es wird wahrscheinlich trotzdem etwas unansehnlich sein und vielleicht sogar im Weg stehen. Wenn man sich von einem oder zwei Schränken trennen mag,  kann man eine Ecke zum Einschieben der Box kreieren, was sogleich ordentlicher aussieht. Am besten werden auch sogleich Schränke mit einer großen Schublade, für die Aufbewahrung von Katzenstreu, in der Nähe dieses Bereichs entworfen.

Praktische Aussenbereiche für Tier und Mensch

Auch der Garten, Balkon oder die Terrasse sollten den Bedürfnissen der tierischen Mitbewohner angepasst werden. Ein Zaun ist wahrscheinlich das erste, was einem in den Sinn kommt, wenn man daran denkt, den Außenbereich​ tierfreundlich zu gestalten. Aber es gibt noch ein paar weitere Bereiche, die man nicht außer Acht lassen sollte.

Rampe

Ältere Hunde haben oft Probleme, Treppen hoch und runter zu gehen. Deswegen ist es immer einen Gedanken wert, vielleicht eine Rampe zu installieren, damit nicht mehr so agile Haustiere die Treppe nicht benutzen müssen. Rampen können auch Gelenkschäden reduzieren und Verletzungen bei jüngeren Hunden verhindern, insbesondere bei solchen, die zu Rückenproblemen neigen, wie zum Beispiel Dackel und Basset Hounds.

Geschlossene Terrassen und Balkone

Wenn man möchte, dass die geliebte Hauskatze sorgenlos Sonnenstrahlen fangen kann, sichert man die Terrasse oder den Balkon vorzugsweise mit einem Außenzaun ab. Man kann danach sogar viel einfacher Kletterpfosten und Sitzstangen hinzufügen, und der Katze somit zusätzlichen Spielraum bieten.

Tiergerechte Zäune

Sichtschutzzäune sind ideal für die Privatsphäre, aber sie verhindern, dass Haustiere (vor allem Hunde) etwas Spannendes beobachten können. Wenn man einen neuen Sichtschutzzaun aufstellt, sollte man einige Ausschnitte auf Augenhöhe des Hundes hinzufügen, um ein Fenster zu erstellen. Man kann beispielsweise Plexiglas oder Kettenglied verwenden, um kleine Aussichtspunkte zu kreieren.

 

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